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Aktuelles

06. April 2014

Die Ruhango-Markt-Idee landesweit umsetzen!

Der Landauer Ruhango-Markt ist ein Kaufhaus, in dem man günstig Gebrauchtes kaufen kann. „Ein Erfolgsmodell“ ist dieses Spendenkaufhaus für Gerlinde Rahm, die Vorsitzende des Freundeskreises Ruhango-Kigoma. Es sollte auch ein Erfolgsmodell für viele andere Vereine und Organisationen werden. „Die Spender und die Käufer für ein solches Kaufhaus sind nämlich da“, ist Rahm überzeugt. Und statt gutes Gebrauchtes in den Müll zu werfen, könnten Spender damit anderen Menschen helfen.

Es sind alles Sachspenden, die im Ruhango-Markt angeboten werden. Dinge, die – meist gut erhalten – nicht mehr gebraucht werden: Kinder werden größer, Haushalte aufgelöst und Neuanschaffungen brauchen Platz. Der Ruhango-Markt ist die ehrenamtliche Hauptaktivität der vier Ruhango-Vereine in Landau. Dank der Spendenbereitschaft vieler Menschen ist er die „Haupteinnahmequelle“ dieser Vereine für ihre Partnerregion in Ruanda.

Auch weil der Landauer Ruhango-Markt an Kapazitätsgrenzen stößt, setzt sich Gerlinde Rahm dafür ein, regional oder sogar landesweit mehr solcher Gebrauchtwaren-Kaufhäuser zu initiieren. Auf ihre Einladung hin besuchte deshalb Sozialminister Alexander Schweitzer mit Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer den Ruhango-Markt. Schweitzer zeigte sich sichtlich beeindruckt und versicherte, die Ruhango-Markt-Idee weiterzutragen. Seine ersten Überlegungen waren, einen Runden Tisch zu initiieren, um die Idee ins Land zu tragen.

„Wir helfen und beraten sehr gerne, wenn andere Vereine ein Gebrauchtwaren-Markt planen“, erklärte Gerlinde Rahm abschließend.

 

 

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